Pättkestour im Münsterland 2008

Diese Veranstaltung hatte sein Augenmerk mal nicht auf die Autos gelegt, sondern auf Radfahren und Kochen. Das schreckte aber nicht jeden ab und auch das angekündigte Wetter war für die Teilnehmer kein Problem. So fanden sich dann doch 12 mutige Mitstreiter auf dem Hof von Heinz und Gerburg ein.
Der Freitagabend wurde dann erst einmal gemütlich im Zelt am Lagerfeuer verbracht. Schnell ein paar Kartoffeln geschält und ab in die Bratpfanne. Eier und Speck rundeten das ganze dann noch ab und fertig war ein leckeres Abendessen.
Der Sonnabend wurde dann recht sportlich. Wir unternahmen eine Radtour auf Feld und Waldwegen. Das Wetter war etwas feucht, aber dadurch wurde die gute Laune auch nicht vertrieben. Wir sind ca. 30 Km gefahren, aber zwischendurch wurde noch ein reichhaltiges Picknick in einer Schutzhütte eingenommen. Jeder stellte sein Mitgebrachtes auf den Tisch und schon hat man eine schöne Auswahl. Jürgen, der Organisator des tollen Wochenendes, hatte sogar Rotwein und Trauben zur Käseplatte in seinem Rucksack.
Auf dem Hof zurück, wurden erst einmal die Fahrräder und Regenklamotten abgeduscht, denn bei einigen saß der Schlamm überall, dass kommt davon, wenn man keine Schutzbleche hat.
Nach Kaffee und Kuchen ging es dann auch schon wieder an die Essenzubereitung für den Abend. Es sollte eine Heidschnucken-Gemüse-Couscous Pfanne geben. Jeder hatte den Auftrag einige Zutaten mitzubringen. Das klappte auch sehr gut und nun ging es an das Gemüse schneiden, das Auslösen des Fleisches von den Knochen und natürlich ans Kochen auf dem Lagerfeuer. Mit viel Spaß und Geselligkeit war das essen dann auch genau zur richtigen Zeit auf dem Tisch und es hat perfekt geklappt.
Das Schöne an dieser Art zu kochen ist, dass man sich nicht tot machen muss, da ja jeder nur ein bisschen zum ganzen beiträgt. So macht kochen richtig Laune.
Im Zelt war schon wieder gut eingeheizt und der Abend klang ruhig, schön und auch recht früh aus, denn alle waren, vom Radfahren etwas müde, auch recht schnell im Schlafsack verschwunden.
Sonntag Morgen schien dann endlich die Sonne und so konnten wir ganz ausgiebig frühstücken. Auch hier stellte wieder jeder seine Mitbringsel auf den Tisch und so war das Angebot mehr als reichhaltig. Ich weiß nicht wann die letzten gefahren sind aber für mich war das Wochenende viel zu kurz.
Es ist schön zu sehen, das das Auto einfach mal nur Mittel zum Zweck war und die Gemeinschaft und der Spaß im Mittelpunkt standen.
Vielen Dank an Jürgen, der alles möglich gemacht hat.
Und auch ganz besonderen Dank an Gerburg, Heinz, Henrick und Jan, das wir die Hofstelle als tolles Camp nutzen konnten. Ich fühlte mich sofort willkommen und Zuhause.
Bilder habe ich nur von einigen Momenten. Aber es kommen ja vielleicht noch mehr.

Lagerfeuer im Zelt..........
Bratkatoffeln mit Speck..........
Was will man mehr.
Nicht alles scheint so wie es aussieht. Nein es gehört viel Arbeit dazu.
Macht aber Spaß......
und alle machen mit.
Das Zwischenergebniss.
Die Geselligkeit mit vertauschten Rollen.
Und natürlich ein Koordinator.
Und ohne Feuer geht es nicht.
Das Zwischenergebniss.