Auf Einladung der Zeitschrift OffRoad taten sich ein paar Leutchen zusammen, um gemeinsam den Weg zum OffRoad Festival 2008 nach Dresden anzutreten. Die Anreise war bereits ab Freitag möglich. Um vier fuhren wir (Tom, Frank und Ingo) los, um dann endlich nach 7 Stunden auf dem Messegelände einzutreffen. Roger, Jannick, Mathias und Teresa waren schon vor Ort und nahmen uns in Empfang. Auch wenn der uns zugewiesene 10 x 10 Meter große Bereich während des gesamten Wochenendes nie endgültig durch uns lokalisiert werden konnte und wir uns somit mit einem kleineren, kuscheligen Fleckchen Messegelände begnügen mussten, fanden wir für alle einen Platz. Für Mario, den wir auf der Autobahn mit seinem "kleinen" Mercedes aufgegabelt hatten, genauso wie für die überraschend eintreffenden Christians und natürlich auch für Felix, der natürlich allen Ankündigungen zuwider erst am Samstagmorgen auftauchte. Auf Grund der späten Stunde wurden nur schnell die Schlafplätze vorbereitet und mit Bier und Rotwein klang der Abend/Morgen dann aus. Der Samstag begann, äußerst ungewöhnlich für unseren Präsi, zu einer fast nachtschlafenden Zeit. Es muss so gegen 7 Uhr gewesen sein. Nachdem sich der Rest ebenfalls erhoben hatte, wurde aufgrund des tollen Wetters zunächst mit allen Kräften schnell das Lager mit einigen Tarps und den mitgebrachten Strohballen hergerichtet. Danach vereinten wir uns in geselliger Runde, um das obligatorische Frühstück zu zelebrieren, zu dem jeder etwas beitrug.Im Laufe des Vormittages trennten sich dann unsere Wege. Während Frank, wie beabsichtigt, die Radlager an seinem J4 wechselte und sich um seine Einspritzdüsen kümmerte, zog der Prolog der Veranstaltung die Masse von uns zum Fahrgelände. Hier hatten sich die Veranstalter wirklich so einiges einfallen lassen. Schon vor dem eigentlichen Start war anhand der Streckenführung und der Hindernisse zu erkennen, dass keine Langeweile aufkommen sollte. Das Wetter tat sein übriges. Nach einigen anfänglichen kurzen Schauern kam die Sonne raus und sorgte bei dem einen oder anderen zu ungeahnten Hautirritationen. Da alle Teilnehmer der Rallye Dresden - Breslau drei Runden auf dieser Strecke zu absolvieren hatten, war für uns auch genug Zeit, die besten Übersichtspunkte zu erkunden und somit im weiteren Verlauf teilweise atemberaubende Fahrmanöver zu sehen. Doch wo Licht ist, da ist auch Schatten. Leider wurden die Besucher durch den Prolog so fasziniert, dass das Ausstellungsgelände lediglich den Charakter einer Durchlaufstation hatte. Schade für die, die was zum Ausstellen hatten. Bei uns im "Camp" tauchten während des Tages einige Mitglieder auf und man fand Zeit, über das eine oder andere mal zu reden. Für den Abend war vom Veranstalter noch die Hella-Speednight als Höhepunkt angekündigt worden. So richtig konnte dieses Highlight aber nicht überzeugen, denn zum einem war das Starterfeld doch eher mager, und zum anderen lag die Hälfte der Strecke in völliger Dunkelheit. Aber egal.Nachdem auf dem Messegelände wieder Ruhe eingekehrt war, die Rallyeteilnehmer im Fahrerlager die ersten Schäden beseitigten und sich auf die kommenden Tage vorbereiteten, war für uns die Zeit gekommen, das zu tun, was wir am besten können. Geselliges Beisammensein mit Grill, Bier und Wein. Ging so bis in die frühen Morgenstunden. Der Sonntag stand dann gänzlich im Zeichen des Showstarts auf einer der Brücken in der Dresdener Altstadt. Dorthin wollten wir dann auch, nach dem Frühstück. Also los. Hätte uns jedoch vorher jemand gesagt, wie weit man dafür laufen muss, und dass man in relativer Nähe auch hätte parken können, wären wir bei den Temperaturen wohl lieber gefahren. Ging aber ja nicht, denn die Autos hingen ja noch am Sonnensegel. Auf der Brücke waren wir dann auch nicht alleine. Nachdem wir einige Autos - begleitet von einer mehr oder weniger sinnbefreiten Moderation - über die Startrampe haben fahren sehen, war es eine gute Idee wieder zurückzugehen.
Da sich das Ausstellungsgelände zu diesem Zeitpunkt bereits zusehends geleert hatte, beschlossen nun auch wir, die Segel zu streichen und uns allmählich auf den Heimweg zu machen. Somit ging ein entspanntes, interessantes, aber auch etwas anderes Wochenende für uns vom DLC zu Ende.